Historie

SKILEX Deutschland e.V. wurde durch Satzung vom 10. August 1976 in München gegründet. Gründungsmitglieder waren die ehrenwerten Kollegen

Wilhelm Lossos †   Präsident, OLG München
Dr. Eugen Leer †   Rechtsanwalt, München
Werner Martens   Rechtsanwalt
Dr. Götz Pollzien   Rechtsanwalt
Dieter Klarmann   Richter AG Garmisch-P.
Dr. Dieter Hummel   Richter AG Starnberg
Dr. Helmut Glück   Richter
Wolfgang Burnhauser   Rechtsanwalt

1. Vorsitzender und Präsident von SKILEX Deutschland e.V. wurde der Kollege Dr. Eugen Leer, gefolgt von Dr. Werner Scheuer und Claus Huber-Wilhelm.

Anfangs der 70er Jahre hatten italienische und französische Kollegen Meisterschaften unter Juristen veranstaltet. Beim traditionellen „Coupe du Palais“, im Jahr 1972 in les Deux Alpes, von der Anwaltskammer von Grenoble veranstaltet, waren auch italienische Rechtsanwälte eingeladen, von denen Giorgio LAZZARINI als Mitglied des juristischen Ausschusses der F.I.S. (Fédération Internationale de Ski) teilnahm. Dabei entstand die Idee, einen Wettbewerb unter Juristen verbunden mit einem Kongress über das Skirecht abzuhalten.

1973 kam es zur Organisation des ersten SKILEX-Kongresses in Sestriére, dies nach Gründung von SKILEX International e.V., deren Gründungsväter die Herren-

Michel BAILLY Albertville Frankreich
Giorgio LAZZARINI Mailand Italien
Dr. Eugen LEER † München Deutschland

waren.
Die Gründungsväter sahen es als ihre Aufgabe an, u.a. neben der Gründung von nationalen Vereinen, das internationale Interesse zu wecken, um jährlich einen internationalen Kongress abhalten zu können.

Für die hoch qualifizierten akademischen Kongressbeiträge sollten besonders fachkundige Personen, vornehmlich Juristen aus den eigenen Reihen rekrutiert werden. Dies erschien deshalb erreichbar, weil viele der Kollegen in den unterschiedlichsten mit Ski- und Sportrecht befassten Gremien organisiert waren.

Bereits zum Treffen SKILEX International von Val d´Isére im Jahr 1974 und weiter in Crans Montana im Jahr 1975 und ff. wurden mehr und mehr nationale Vereine gegründet,  u.a. auch SKILEX Deutschland e.V. Aus dem gesamten Alpenraum entwickelte sich SKILEX im ganzen nördlichen Europa, sowie in Spanien. Die Entwicklung ging auch nach Osteuropa, so dass 1979 SKILEX Jugoslawien erstmals in Bled die internationale Veranstaltung ausrichtete, SKILEX Polen 1993 in Zakopane, SKILEX Slowenien 1995 in Kranjska Gora.  
1988 hielten erstmals die Kollegen vom amerikanischen Kontinent in Whistler-Mountain, SKILEX Kanada mit großem Erfolg ab, was sie 1999 wiederholten.
Die Regel hat sich wohl verfestigt, dass SKILEX International alternierend jeweils einmal in einem Zentralalpenland und einmal in einem nicht zu den Zentralalpen gehörenden Staat stattfindet. 
Der größte internationale Aufmerksamkeitserfolg der Arbeit von SKILEX International dürfte die Mitarbeit bei den 10 F.I.S.-Regeln sein, die weltweit Beachtung finden und Maßstab für die Judikative sind.
Darüber hinaus finden die wissenschaftlichen Beiträge anlässlich der Kongresse von SKILEX-International nicht nur Anklang im jeweils veranstaltenden  Staat sondern durchaus auch darüber hinaus in internationalen Gremien.

Unser Verein, SKILEX Deutschland e.V. verfügt zum Jahreswechsel 2005/2006 über mehr als 40 Mitglieder.
Die Mitglieder sind ski- und/oder skirechtsbegeisterte Juristen. Sie setzen sich zusammen aus Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten sowie sonstigen Volljuristen, verteilt in der gesamten Bundesrepublik.
Wir treffen uns regelmäßig zweimal pro Jahr, einmal in der so genannten Herbsttagung, die individuell ausgestaltet wird und zu der gesondert eingeladen wird und einmal zum Skirechtskongress SKILEX International im jeweiligen Land, das den SKILEX-Kongress gerade austrägt.
SKILEX bietet in fachlicher und wissenschaftlicher Hinsicht eine Austauschmöglichkeit, sowie eine Möglichkeit der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Vertretung. Die insoweit bestehende persönliche Bekanntschaft ist hierbei durchaus von Vorteil.
Der derzeitige Jahresbeitrag beträgt EUR 30,00. Vom Jahresbeitrag werden sfr  30,00 an SKILEX International weitergegeben. Der Restbetrag wird für allgemeinen Verwaltungsaufwand, Porto und dgl. verwendet.

Freising, im Februar 2006